Wie Bert mit einem smarten Lagersystem den besten Preis für seine Zwiebeln erzielt

In der Zwiebelbranche werden in Lagerhallen häufig computergestützte Steuerungssysteme eingesetzt. Allerdings ist die Installation eines solchen Systems teuer und in einem bestehenden Lagerhaus oft sehr aufwendig.
Bert Pauwels aus Stabroek (Belgien) entschied sich daher, ein eigenes Überwachungssystem für seine Lagerhalle zu entwickeln. Da er eine relativ kleine Lagerfläche besitzt und sich hauptsächlich auf die kurzfristige Lagerung konzentriert, hielt er die Investition in ein teures System nicht für sinnvoll.
Warum Bert durch Überwachung mehrere tausend Euro pro Jahr spart
Bert Pauwels baut Zwiebeln und Kartoffeln an. Nach der Ernte müssen die Produkte gelagert werden, damit sie frisch in den Handel gelangen. Die Zwiebeln müssen dabei unter optimalen Bedingungen aufbewahrt werden, um ihre Qualität zu erhalten und Bert einen guten Preis für sein Produkt zu sichern.
Für Zwiebeln ist es entscheidend, dass Temperatur und Luftfeuchtigkeit konstant bleiben. Andernfalls verfärbt sich die Schale, und die Zwiebeln verlieren an Attraktivität. Dadurch sinken sie in der Klassifizierung und der Verkaufspreis fällt. Das bedeutet, dass ein erheblicher Teil der investierten Zeit und Mühe vergeudet wäre, da der erhoffte Preis nicht erzielt wird.
Wie Bert seine Zwiebeln überwacht
Bert verwendet mehrere unserer Sensoren, um die Qualität seiner Ernte zu erhalten und seinen Ertrag zu maximieren.
Im Außenbereich nutzt er eine Wetterstation, die verschiedene Sensoren kombiniert: Windrichtung und -geschwindigkeit, Niederschlag, Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit.
Die Temperatur- und Feuchtigkeitswerte nutzt Bert, um zu entscheiden, ob es ein guter Zeitpunkt ist, Frischluft in seine Zwiebellagerhalle zu lassen. Mit dem Regensensor überprüft er, ob es zu nass ist, um sein Feld zu pflügen oder seine Pflanzen zu behandeln. Der Windsensor hilft ihm, die optimale Position für seine Beregnungsanlage zu bestimmen.
Im Innenbereich verwendet Bert einen Temperatur- und Feuchtigkeitssensor zur genauen Überwachung seines Lagerraums – oder genauer gesagt seines Zwiebelhaufens. Denn Zwiebeln sollten bei 2-3 °C gelagert werden und eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 60 % haben.
„Ein solcher Zwiebelhaufen liegt auf einem Lattenboden und ist 4-4,5 m hoch. Ich habe den Sensor an einer 2 m langen Sonde befestigt – einem Metallrohr mit angespitzter Spitze. Ich stecke ihn in den Haufen, um die Bedingungen im Inneren zu messen.“ Er fügt hinzu, dass dabei zwar einige Zwiebeln aufgespießt werden, die Anzahl jedoch vernachlässigbar ist.
Bert überwacht auch seine Kartoffeln, indem er einen relativen Luftfeuchtigkeitssensor in die Mitte des Haufens steckt.
Bert reguliert die Belüftung seiner Lagerhalle, indem er die Außentemperatur und -feuchtigkeit mit der Wetterstation misst. Wenn die Außenluft kühler und trockener ist als die Innenluft, lässt er Frischluft herein. Besonders an kalten Wintertagen muss er darauf achten, dass seine Zwiebeln nicht einfrieren. Dazu nutzt er die Alarmfunktion von Reporter, die ihn benachrichtigt, wenn die Temperatur im Lager zu niedrig wird.
Er berichtet, dass kalte Luft meist trocken und austrocknend ist. Um die Belüftung zu kontrollieren, nutzt Bert das Relaissteuerungsmodul. Damit kann er die Einlass- und Auslassventile seiner Belüftung mit einem Knopfdruck öffnen oder schließen. Wenn die Außenluft nicht optimal ist, recycelt Bert die Innenluft. Dabei leitet er die warme Luft von oben nach unten zurück. Diese Luft wird unter den Lattenboden geblasen und steigt durch den Zwiebelhaufen nach oben.
„Je niedriger die Luftfeuchtigkeit bei den Zwiebeln, desto besser – aber normalerweise liegt sie zwischen 50-60 %. Man muss jedoch vorsichtig sein, nicht zu viel zu belüften, da dadurch auch die Feuchtigkeit aus den Zwiebeln entzogen wird. Dadurch ruiniert man seinen eigenen Ertrag. Man kann es buchstäblich verdunsten sehen.“
Bert hat das selbst getestet: Er platzierte einen 25-kg-Sack Zwiebeln mitten in seinem Haufen. Nach einigen Monaten wog der Sack nur noch 23 kg – eine Reduktion um 8 %. Das zeigt, dass übermäßige Belüftung für Zwiebelbauern, die pro kg bezahlt werden, katastrophale Folgen hat.
Ertragssteigerung durch ein Fernüberwachungssystem
Bert muss eine fragile Balance halten – doch er meistert sie. Zu feucht bedeutet verfärbte Zwiebeln mit Wertverlust, zu trocken führt zum Gewichtsverlust. Weniger kg = weniger Geld.
Er bewies sein Wissen über Zwiebellagerung, als er Reporter und Sensoren nach seinen Anforderungen installierte – ohne komplizierte Anpassungen oder technisches Wissen. Das zeigt einmal mehr, wie benutzerfreundlich und vielseitig Reporter ist.
Das Beste an Reporter? Einmal installiert (was schnell und einfach geht), kann die Lagerhalle rund um die Uhr überwacht werden – selbst von der anderen Seite der Welt. Reporter sendet Daten alle 30 Sekunden in die Cloud (Crodeon Dashboard), wo alles bequem über Smartphone, Tablet oder PC gesteuert werden kann: Temperatur überwachen, Belüftung aktivieren, Alarme einstellen – alles digital.
„Praktisch und wirklich Plug & Play“
Wir nennen Reporter immer „Plug & Play“ und behaupten, dass jeder es installieren kann – schön, wenn ein Kunde das bestätigt! Bert hat Reporter selbst eingerichtet und ist äußerst zufrieden mit dem System.
„Es ist wirklich Plug & Play – man braucht absolut keine Kenntnisse in Elektrik. Das ist die größte Stärke von Reporter. Ich finde es zudem sehr praktisch, dass alles online ist. Wenn ich etwas überprüfen muss, gehe ich einfach ins Crodeon Dashboard auf meinem Smartphone und finde alle relevanten Informationen – und muss nicht nach einer Papieranleitung suchen, die ich längst verlegt habe.“
Bert schätzt die einfache Bedienung und das bequeme Einstellen von Alarmen. Besonders nützlich findet er das Relaismodul zur Steuerung der Ventile. Dass er Sensoren und Steuerbefehle individuell benennen kann, hält sein System übersichtlich.
„Ich bin wirklich sehr zufrieden“, fügte Bert hinzu – und wenn ein Kunde zufrieden ist, sind wir es auch!
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